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Willkommen im Skrypteum!

 

Hier sind Literatur und Kunst kein Geschäft, sondern Leidenschaft.

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Das Skrypteum

... geschrieben mit Herzblut

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Was ist Skrypteum?

Das Wort „Skrypteum“ ist angelehnt an das Scriptorium: die meist von Mönchen geführte spätmittelalterliche Schreibstube, in denen Bücher geschrieben, kopiert und mit Illustrationen, Rubriken, Einband etc. versehen wurden.

Das Logo zeigt übrigens einen Ibis, der auf einem Buch steht, diesmal in Anlehnung an das Ideogramm des altägyptischen Gottes Thot, des Gottes der Schreiber, Wissenschaft, Magie und Weisheit. Sein Symbol zeigt einen Ibis auf einem sogenannten Insignienträger.

Was den Namen angeht, so spreche ich meist von dem Skrypteum - mit Artikel.

Schön, aber was ist Skrypteum?

Skrypteum ist ein Verlag, den ich jüngst gründete und im Umfang eines (sehr obsessiven) Hobbys betreibe. Der Grund hierfür liegt noch in der Zeit meiner Ausbildung zum Buchhändler begraben: Selbst der Gesetzgeber spricht vom „Kulturgut Buch“ und auch Buchhändler halten diesen Begriff gern hoch (insbesondere wenn es um die Furcht geht, dass Nicht-Buchhändler wie Amazon oder der Supermarkt um die Ecke mit ihrem Angebot an Büchern den „kulturellen Wert des Buches“ bedrohen, da sie die „echten“ Buchhändler verdrängen). Meiner Erfahrung nach ist heute vom Kulturgut Buch nicht mehr viel übrig, und Schuld ist wie so oft der schnöde Mammon.

Ich genieße den Luxus, mit dem Skrypteum nicht auf die Zahlen schauen zu müssen. Daher werden in diesem Verlag ausschließlich „vernünftige“ Bücher erscheinen. Damit meine ich, dass das Skrypteum auf allgemeine Konventionen pfeift, wie ein Cover auszusehen hat, welche Themen bedient werden müssen, wie viele Seiten das fertige Buch höchstens haben darf (denn z. B. alles über 300 Seiten schreckt viele Leser ab) und so weiter. Dieses Cover eines Fantasyromans hier zeigt nicht eine Person auf einer Anhöhe, die auf eine malerische Landschaft hinausschaut? Aber so muss ein Fantasyroman aussehen! Ein Skandal, so etwas wird sich niemals verkaufen!

Na und? Skrypteum ist die Liebe zum Buch (und der Kunst im Allgemeinen) in jedem Detail und baut auf eine Leserschaft, der es genauso geht. Hier soll kein Buch gekauft werden, weil das Cover an Platz 1 der Bestsellerliste erinnert.

Also läuft der Verlag nicht-monetär?

Nicht ganz. Skrypteum verkauft Bücher, die Preise sind allerdings so angesetzt, dass sie insgesamt nur auf Kostendeckung abzielen. Diese Website und alles, was sonst noch dazu gehört, muss schließlich irgendwie laufen. Jeder Euro darüber geht an Open-Source-Künstler, die sich durch Spenden finanzieren, oder wird in zukünftige Projekte gesteckt. Trotzdem  bewegen sich die Preise am unteren Ende der unmittelbaren Preiskalkulation (also Produktionskosten ohne laufende Kosten).